Moon Prism Power
Make-Up!
The magic words that can make you pretty
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Taketori Monogatari ("Die Geschichte vom Bambusschneider"), auch bekannt als Kaguya-hime no Monogatari ("Die Legende der Mondprinzessin"), erzählt die Geschichte der geheimnisvollen Prinzessin Kaguya-hime, die vom Mond stammt.
Der alte Bambussammler Okina entdeckt eines Tages in einem leuchtenden Bambushalm ein winziges Mädchen. Als er es mit nach Hause nimmt, wächst es auf wundersame Weise zu einem Säugling heran. Gemeinsam mit seiner Frau Ōna zieht er das Findelkind liebevoll groß. Aufgrund ihres rasanten Wachstums – ähnlich dem eines jungen Bambussprosses – wird sie von den Dorfkindern "Takenoko" (Bambuskind) genannt. Sie genießt ein unbeschwertes, einfaches Leben auf dem Land und freundet sich besonders mit dem Jungen Sutemaru an.
Als Okina in weiteren Bambusstauden Gold und kostbare Gewänder findet, deutet er dies als göttliches Zeichen, das Mädchen zu einer Prinzessin zu erziehen. Die Familie zieht daraufhin in ein prächtiges Anwesen in der Hauptstadt. Dort erhält das Mädchen von einem Gelehrten den Namen Kaguya. Fortan wird sie wie eine Adelige unterrichtet, von einer Hofdame in Etikette geschult und entsprechend gekleidet.
Bald verbreitet sich die Kunde von ihrer außergewöhnlichen Schönheit, und zahlreiche junge Edelmänner werben um ihre Hand. Um eine Heirat zu vermeiden, stellt Kaguya ihren Verehrern scheinbar unerfüllbare Aufgaben. Trotz teils aufrichtiger Bemühungen oder listiger Täuschungsversuche scheitern alle Bewerber, und Kaguya weist sie zurück.
Schließlich erkennt sie ihre wahre Herkunft: Sie entstammt dem Mond, ebenso wie der Reichtum, der ihrem Ziehvater zuteilwurde. Als ihre Zeit auf der Erde endet, erscheint ein Zug von Mondwesen – angeführt von Buddha –, um sie in ihre ursprüngliche Welt zurückzuführen. Gegen ihren Willen muss Kaguya Abschied nehmen und zum Mond heimkehren.
Der S-Movie "Schneeprinzessin Kaguya" basiert auf Naoko Takeuchis Kurzgeschichte "Prinzessin Kaguyas Geliebter" und greift zentrale Motive der klassischen Kaguya-Legende auf. Wie in der ursprünglichen Erzählung steht die Verbindung zwischen Mond und Erde sowie die Sehnsucht nach einer unerreichbaren Liebe im Mittelpunkt.
Im Film übernimmt Luna die Rolle einer modernen Kaguya-Figur. Einst vom Mond zur Erde gesandt, verliebt sie sich in den Weltraumforscher Kakeru. Gefangen in der Gestalt einer Katze, sehnt sich Luna danach, für einen Augenblick menschlich zu sein – um an seiner Seite jene "Prinzessin Kaguya" verkörpern zu können.
Für eine Nacht erfüllt sich ihr Wunsch: Sie verwandelt sich in eine junge Frau, gesteht Kakeru im Licht des Vollmonds ihre Liebe und teilt mit ihm einen innigen Kuss. Wie in der ursprünglichen Legende bleibt das Glück jedoch flüchtig – die Verbindung zwischen Mondwesen und Mensch ist nur von kurzer Dauer. Damit spiegelt die Geschichte das zentrale Motiv der Kaguya-Erzählung wider: eine berührende, aber letztlich vergängliche Liebe zwischen zwei Welten.
"The Addams Family" basiert ursprünglich auf einer Reihe makabrer Cartoons des amerikanischen Zeichners Charles Addams, die ab den 1930er Jahren im Magazin The New Yorker erschienen. Die erste große Adaption erfolgte 1964 in Form einer Fernsehserie, die den exzentrischen Familienclan einem breiten Publikum bekannt machte.
Im Mittelpunkt steht die wohl ungewöhnlichste Familie der Fernsehgeschichte: Gomez Addams, ein leidenschaftlicher, temperamentvoller Familienvater, und seine elegante, düster-romantische Ehefrau Morticia. Gemeinsam leben sie mit ihren Kindern Wednesday und Pugsley in einer großen, leicht unheimlich wirkenden Villa.
Zum Haushalt gehören außerdem Onkel Fester mit seiner Vorliebe für Elektrizität und Explosionen, Großmutter Addams mit ihren Hexentränken, der schweigsame, riesenhafte Butler Lurch sowie das eiskalte, eigenständige Händchen "Thing". Auch das haarige Familienmitglied Cousin Itt taucht regelmäßig auf.
Der besondere Reiz der Serie liegt im Kontrast zwischen der Addams-Familie und der "normalen" Außenwelt. Während ihre Nachbarn das Morbide und Skurrile befremdlich finden, betrachten die Addams selbst ihre Vorlieben für das Düster-Makabre als völlig selbstverständlich – und empfinden die Gewohnheiten anderer Menschen eher als merkwürdig.
Trotz ihres exzentrischen Lebensstils zeichnet sich die Familie durch starken Zusammenhalt, Loyalität und aufrichtige Zuneigung aus. Gerade dieser Gegensatz zwischen äußerer Düsternis und innerer Herzlichkeit macht den nachhaltigen Charme der Addams Family aus.
In Episode 20 ("Das Geisterhaus") reisen Bunny, Ami und Rei mit dem Zug nach Hinaka Hama, um dort an einem Trainingscamp teilzunehmen. Obwohl Luna die Mädchen ermahnt, sich auf ihr Training zu konzentrieren, steht ihnen der Sinn eher nach Erholung als nach Disziplin.
Auf der Suche nach ihrer Unterkunft geraten sie in ein Gewitter und begegnen einem geheimnisvollen kleinen Mädchen mit Blumen, das sie schließlich zu einer großen Villa führt – der "Pension Adams", die Rei als Unterkunft gebucht hat. Bereits beim ersten Anblick des Hauses beschleicht Bunny jedoch ein ungutes Gefühl; sie bezeichnet es prompt als "Geisterhaus".
Der Eindruck täuscht nicht: Die Pension wird scheinbar von übernatürlichen Erscheinungen heimgesucht. Auch das Personal wirkt wie Figuren aus einem klassischen Gruselfilm. Die Wirtin besitzt eine geisterhafte Ausstrahlung, der Koch erinnert stark an Frankensteins Monster, und der Kellner gleicht einem Werwolf, der bei Nacht sogar den Mond anheult. Die gesamte Inszenierung des Anwesens erzeugt eine bewusst schaurig-humorvolle Atmosphäre.
Der Bezug zur "Addams Family" liegt dabei nahe – nicht nur aufgrund des Namens "Pension Adams", sondern auch wegen der dargestellten Motive. Die Addams Family ist innerhalb ihrer Diegese für ihren morbiden, okkult geprägten Lebensstil bekannt und empfindet alles, was andere als düster oder makaber wahrnehmen, als faszinierend und unterhaltsam. Das Geisterhaus in Episode 20 weist in seiner Ästhetik und Grundstimmung deutliche Parallelen zum ikonischen Anwesen der Addams Family auf.
Auch das Sailor Moon Wiki vermerkt hierzu: "Der Name der Pension ist vermutlich von der US-amerikanischen Fernsehserie 'The Addams Family' abgeleitet."
Tuxedo Unmasked stellt ebenfalls in diesem Zusammenhang eine interessante These auf und verweist auf eine mögliche popkulturelle Anspielung innerhalb der Episode:
"Auch wenn ich mir nicht vollkommen sicher sein kann, spricht angesichts der Thematik dieser Episode einiges dafür, dass sich der Name 'Adams' hier auf die Addams Family bezieht. Auch wenn dies zunächst wie eine eher ungewöhnliche Referenz für einen japanischen Anime der frühen 1990er-Jahre erscheinen mag, ist diese Annahme keineswegs abwegig. Der Film The Addams Family wurde am 25. April 1992 in Japan veröffentlicht – also weniger als sechs Monate, bevor diese Episode ausgestrahlt wurde."
Doch natürlich liest man diesen Artikel nicht, um etwas über die Addams Family zu erfahren. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die drei Angestellten der Pension Adams: die Hausherrin des Hauses (Dracula beziehungsweise eine Vampirfigur), der Koch (ein Werwolf) sowie der Page (Frankensteins Monster).
Tuxedo Unmasked argumentiert weiter, dass auch hinsichtlich der weiblichen Figur Missverständnisse bestehen. Während im Internet vereinzelt behauptet wird, es handle sich bei ihr um einen Geist, weist er darauf hin, dass diese Interpretation nicht zutreffend sei. Vielmehr werde die Figur eindeutig als Vampir – genauer noch als Anspielung auf Dracula – inszeniert. Eine detailliertere Begründung dieser Einordnung kündigt er im weiteren Verlauf seines Artikels an.
Darüber hinaus verweist Tuxedo Unmasked auf die bekannte Vorliebe des Sailor-Moon-Produktionsteams für intertextuelle Referenzen. Vor diesem Hintergrund erscheine es plausibel, dass die drei Angestellten der Pension Adams eine bewusste Hommage an den 1980er-Jahre-Anime The Monster Kid (怪物くん; Kaibutsu-kun) darstellen, der auf dem gleichnamigen Manga des Künstlerduos Fujiko Fujio basiert.
Wie Tuxedo Unmasked ausführt, wird die Titelfigur Kaibutsu-kun dort von drei Begleitern unterstützt: Dracula, Wolfman und Franken – Parallelen, die sich deutlich in der Konzeption der Episodenfiguren widerspiegeln. Besonders auffällig sei zudem, dass Wolfman innerhalb der Serie als talentierter Koch bekannt ist, was eine weitere Übereinstimmung mit der Darstellung des Küchenpersonals in der Pension Adams nahelege.
Hinsichtlich der jungen Figur Sakiko zeigt sich Tuxedo Unmasked hingegen zurückhaltender. Zwar wird vermutet, dass auch hier eine mögliche versteckte Referenz – etwa zu einem Film oder einer japanischen Legende –, konkrete Belege habe der Verfasser jedoch bislang nicht ausfindig machen können.
"Romeo und Julia" ist eine Tragödie William Shakespeares, die vermutlich um 1597 entstand. Das Drama spielt in Verona und schildert die tragische Liebesgeschichte zweier junger Menschen aus verfeindeten Adelsfamilien – den Montagues und den Capulets.
Zu Beginn eskaliert die langjährige Feindschaft der beiden Häuser erneut in gewaltsamen Auseinandersetzungen. Romeo Montague verliebt sich zunächst unglücklich in Rosalinde, besucht jedoch kurz darauf ein Maskenfest der Capulets. Dort begegnet er Julia Capulet. Zwischen den beiden entsteht augenblicklich eine tiefe Zuneigung, obwohl sie bald erkennen, dass sie verfeindeten Familien angehören.
Trotz der Umstände beschließen Romeo und Julia, heimlich zu heiraten. Mit Unterstützung von Pater Lorenzo werden sie vermählt, in der Hoffnung, ihre Verbindung könne zur Versöhnung der Familien beitragen. Doch die Ereignisse überschlagen sich: Nach einem Streit tötet Romeo Julias Vetter Tybalt und wird daraufhin aus Verona verbannt.
In der Zwischenzeit soll Julia gegen ihren Willen mit dem Grafen Paris verheiratet werden. Um dieser Zwangsheirat zu entgehen, greift sie zu einem riskanten Plan: Sie nimmt einen Schlaftrunk ein, der sie scheinbar tot erscheinen lässt. Der Plan misslingt jedoch tragisch, da Romeo die Nachricht über die vorgetäuschte Todesstarre nicht rechtzeitig erreicht. In dem Glauben, Julia sei tatsächlich tot, nimmt er sich an ihrem Grab das Leben. Als Julia erwacht und Romeo tot vorfindet, ersticht sie sich mit seinem Dolch.
Der Tod der Liebenden erschüttert die Familien zutiefst und führt schließlich zur Versöhnung der Montagues und Capulets. Die Tragödie thematisiert die zerstörerische Kraft von Hass, die Unbedachtheit jugendlicher Leidenschaft sowie das Spannungsfeld zwischen individueller Liebe und gesellschaftlicher Ordnung.
Betrachtet man die Liebesbeziehung zwischen Prinzessin Serenity und Prinz Endymion zur Zeit des Silberjahrtausends, lassen sich deutliche Parallelen zu Shakespeares Tragödie Romeo und Julia erkennen. Auch ihre Bindung zueinander entwickelt sich zunächst im Verborgenen. Anders als bei Shakespeare ist ihre Liebe jedoch nicht familiär untersagt; vielmehr wird sie von äußeren Umständen bedroht – insbesondere durch Königin Perilia (Beryl), die selbst Gefühle für Endymion hegt und Serenity daher mit Hass begegnet. Der Angriff auf das Mondkönigreich verhindert schließlich eine gemeinsame Zukunft.
Im Manga wird Endymion während der Invasion durch Perilia getötet. Prinzessin Serenity, überwältigt von Schmerz und Verzweiflung, nimmt sich daraufhin das Leben. Diese tragische Doppelkonstellation erinnert stark an das "Romeo-und-Julia-Prinzip": In Shakespeares Drama täuscht Julia mithilfe eines Schlaftrunks ihren Tod vor, um einer Zwangsheirat zu entgehen. Romeo, der von diesem Plan nichts weiß, glaubt sie tot und begeht Selbstmord. Als Julia erwacht und ihren Geliebten leblos vorfindet, nimmt auch sie sich das Leben.
Die strukturelle Parallele liegt insbesondere im Motiv der unglücklichen, durch äußere Mächte verhinderten Liebe sowie im gemeinsamen Tod der Liebenden. Während Shakespeares Tragödie jedoch endgültig endet, greift "Sailor Moon" das Motiv der Wiedergeburt auf: Im 20. Jahrhundert begegnen sich Serenity und Endymion erneut als Usagi Tsukino und Mamoru Chiba. Nach anfänglichen Konflikten und der Konfrontation mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit finden sie wieder zueinander.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass zentrale Elemente – tragische Liebe, tödliche Trennung und emotionale Extremhandlungen – deutliche Bezüge zu Romeo und Julia aufweisen. Die Serie transformiert das klassische Tragödienmotiv jedoch in eine hoffnungsvollere Erzählstruktur, indem sie den Liebenden eine zweite Chance gewährt.
Ein Affe, ein Fuchs und ein kleiner Hase lebten vor langer Zeit als Freunde friedlich zusammen. Sie jagten und spielten tagsüber in den Bergen und kehrten abends in den Wald zurück, um dort die Nacht zu verbringen. So vergingen viele Jahre, bis der Herr des Himmels davon hörte und es mit eigenen Augen sehen wollte.
Also verkleidete er sich als alter Wanderer, ging zu ihnen und sagte: "Ich bin durch Berg und Tal gewandert und nun müde und hungrig. Könntet ihr mir etwas zu essen geben?"
Der Affe brachte ihm sofort Nüsse, und der Fuchs gab ihm einen Fisch, den er gefangen hatte.
Der Hase jedoch war sehr verzweifelt. Er hatte überall gesucht, aber nichts gefunden, was er dem Wanderer hätte geben können. Der Affe und der Fuchs verspotteten ihn: "Du bist aber auch zu nichts zu gebrauchen." Der Hase war sehr entmutigt und bat den Affen, Holz zu holen. Den Fuchs bat er darum, das Holz anzuzünden. Beide taten, worum der Hase sie gebeten hatte.
Schließlich sagte der Hase zum Wanderer: "Iss mich!" und warf sich in das Feuer. Der Herr des Himmels war über dieses Opfer so sehr gerührt, dass er weinte. Dann sprach er: "Jeder verdient Ruhm und Anerkennung. Es gibt weder Gewinner noch Verlierer. Doch dieser Hase hat uns einen großen Beweis seiner Liebe gegeben."
Er stellte den Körper des Hasen wieder her und nahm ihn mit zum Mond, wo er im Mondpalast begraben wurde.
Während man im westlichen Kulturraum traditionell vom "Mann im Mond" spricht, erkennen viele Menschen in Japan in den Mondstrukturen die Silhouette eines Hasen, der Mochi (Reiskuchen) stampft. Diese volkstümliche Vorstellung ist tief in der ostasiatischen Mythologie verankert und wird bis heute kulturell tradiert.
Vor diesem Hintergrund erhält der Name Tsukino Usagi eine besondere Bedeutung: "Usagi" bedeutet "Hase", während "Tsuki" für "Mond" steht. Als Kriegerin des Mondes verkörpert sie somit gewissermaßen den "Mondhasen" – eine symbolische Namensgebung, die sowohl kulturell als auch thematisch ausgesprochen passend erscheint.
Die Sage vom "Rattenfänger von Hameln" erzählt von einer Stadt, die im Mittelalter von einer gewaltigen Rattenplage heimgesucht wird. Weder Fallen noch andere Maßnahmen vermögen die Tiere zu vertreiben, sodass die Bürger zunehmend verzweifeln.
Eines Tages erscheint ein fremder Mann in buntem Gewand und bietet seine Hilfe an. Er verspricht, die Stadt von den Ratten zu befreien – gegen eine angemessene Bezahlung. Der Bürgermeister und die Ratsherren willigen ein. Daraufhin spielt der Fremde auf seiner Flöte, woraufhin alle Ratten der Stadt ihm folgen. Er führt sie bis an die Weser, wo sie ins Wasser laufen und ertrinken.
Als der Rattenfänger jedoch seinen Lohn einfordert, verweigern die Bürger die versprochene Zahlung. Sie halten seine Leistung für selbstverständlich und wollen ihm nur einen Bruchteil der vereinbarten Summe geben. Der Fremde verlässt daraufhin scheinbar die Stadt.
Kurze Zeit später kehrt er zurück – diesmal jedoch, um sich zu rächen. Er spielt erneut auf seiner Flöte, und diesmal folgen ihm die Kinder der Stadt. Fasziniert von der Melodie ziehen sie ihm hinterher und verschwinden mit ihm für immer. Nur wenige Kinder – je nach Überlieferung ein blindes oder ein lahmes – bleiben zurück und berichten von dem Geschehen.
Die Sage wird häufig als moralische Mahnung verstanden: Wer sein Wort bricht und Versprechen nicht einhält, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Zugleich bleibt das Verschwinden der Kinder ein geheimnisvolles, bis heute nicht eindeutig erklärtes Element der Legende.
Im SuperS-Film "Reise ins Land der Träume" streift die Kolibri-Fee Purpuran in der Nacht durch die Straßen der Stadt und spielt dabei eine geheimnisvolle Melodie auf seiner Flöte.
Vom Klang der Musik geweckt, verlassen zahlreiche Kinder ihre Betten und folgen wie in Trance den Tönen des Instruments. Purpuran führt sie schließlich zu einem gewaltigen Schiff, das die Kinder in die Wolkenmeere entführt.
Diese Legende stammt aus Episode 40 der ersten Staffel und ist unmittelbar mit der Haupthandlung der Serie verknüpft, weshalb sie thematisch besonders gut in diese Rubrik passt. Während eines Aufenthalts in der Nähe eines Seeresorts entdeckt Ikuko eine Statue, die ein legendäres Liebespaar darstellt. Sie erzählt Usagi daraufhin die Geschichte eines Jünglings, der sich in eine Göttin verliebte. Ein einfaches Mädchen, von Eifersucht erfüllt, verwandelte sich aus Neid über ihre Liebe in einen bösen Geist und tyrannisierte aus Zorn die umliegende Landschaft. Doch durch die Kraft ihrer Liebe gelang es dem Jüngling und der Göttin, den Geist im See zu bannen, bevor sie schließlich gemeinsam in den Himmel aufstiegen.
Unbemerkt lauscht Mamoru dieser Erzählung – und löst wenig später die Verbannung des Seegeistes auf. Das befreite Wesen erhebt sich aus dem Wasser und greift zunächst Mamoru an, bevor es sich gegen Usagi richtet. Auch ihre Familie gerät in Gefahr. Mutig stellt sich ihr Vater dem Monster entgegen, um seine Angehörigen zu schützen. Als er vom Seegeist gepackt wird, ist Usagi bereit, sich zu verwandeln – doch eine Enttarnung bleibt ihr erspart, da Mamoru als Tuxedo Mask erscheint und Kenji mit einer geworfenen Rose rettet. Kurz darauf treffen auch die übrigen Sailor-Kriegerinnen ein.
Im Schutz von Sailor Merkurs Nebelattacke gelingt Usagis Familie die Flucht, während sie selbst sich in Sailor Moon verwandelt, um ihre Freundinnen im Kampf zu unterstützen. Sailor Venus, Sailor Jupiter und Sailor Moon greifen den Seegeist mit ihren Attacken an, doch das Wesen regeneriert sich in kürzester Zeit. Schließlich erkennt Sailor Mars, dass es sich nicht um einen Dämon aus dem Königreich des Dunkeln handelt, sondern um einen eigenständigen, von negativen Gefühlen gespeisten Geist. Mit einer Kombination aus spiritueller Versiegelung und ihrer Feuerattacke gelingt es ihr, das Monster zu schwächen.
Durch die Macht des Mondes wird der Seegeist schließlich von seiner Eifersucht und seinem Zorn befreit. Geläutert kann er in den Himmel aufsteigen. Bevor er verschwindet, blickt er noch einmal zurück – und scheint in Tuxedo Mask eine vertraute Seele zu erkennen. Mit einer friedlichen Geste verabschiedet sich der Geist und findet schließlich Erlösung.
Although we said goodbye, this is not the end
I think that we will meet someday
Even separated, we are not alone
That’s right, we can speak in our hearts
Miss Dream • Sailor Crystal • Sailormusic • SM Fan Network • Sea of Serenity • Serenitatis • Shining Moon • Three Lights
Come on, it is we who must do this
By our own hands we will crush evil into defeat
That’s right, until then, we must persevere
Awaken now, soldiers of love