Moon Prism Power
Make-Up!
The magic words that can make you pretty
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Auf dieser Unterseite begegnet ihr einer Serie, die zwar inoffiziell, jedoch durchaus hypothetisch Parallelen zum Original-Anime Sailor Moon aufweist. Die Ähnlichkeiten sind nicht ausdrücklich bestätigt, lassen sich jedoch in verschiedenen erzählerischen und strukturellen Elementen erkennen.
Persönlich vertrete ich die Auffassung, dass sich Miraculous in gewissem Maße von früheren Magical-Girl- sowie Superhelden-Serien inspirieren ließ. Ebenso lässt sich beobachten, dass zahlreiche moderne Produktionen noch heute Einflüsse von Sailor Moon aufgreifen – sei es in der Figurenkonstellation, der Transformationsästhetik oder in wiederkehrenden Motivstrukturen.
Miraculous handelt von den beiden im Zentrum von Paris lebenden Hauptprotagonisten Marinette Dupain-Cheng und Adrien Agreste, die dieselbe Schule besuchen. Eines Tages finden die beiden Jugendlichen zwei Schachteln in ihren Zimmern. Als sie diese öffnen, fliegt jeweils ein kleines Wesen heraus. Diese Wesen sind sogenannte Kwamis und heißen Tikki (Marinettes Kwami) und Plagg (Adriens Kwami).
Durch die beiden Kwamis und jeweils ein Schmuckstück können sich Adrien (mithilfe eines Rings) und Marinette (mithilfe von Ohrringen) in Superhelden verwandeln, um Paris vor Superschurken zu beschützen. In jeder Folge kämpfen Ladybug (Marinette) und Cat Noir (Adrien) gegen von Hawk Moth mit einem Akuma, einem bösen Schmetterling, "akumatisierte" Menschen.
Hawk Moth will unbedingt Ladybugs und Cat Noirs Miraculous, also ihre Schmuckstücke, in seinen Besitz bringen, um noch mächtiger zu werden. Es gibt nur eine Regel, an die sich Ladybug und Cat Noir halten müssen: Niemand darf von ihrer geheimen Identität erfahren!
Was haben die beiden Serien gemeinsam und welche Unterschiede gibt es?
Ich möchte zunächst anmerken, dass ich tatsächlich sehr häufig an Parallelen zu Sailor Moon denken musste. Kaum hatte ich mit Miraculous angefangen, sind mir direkt einige Gemeinsamkeiten aufgefallen – unabhängig davon, ob diese tatsächlich in einem direkten Zusammenhang stehen.
Beginnen wir mit den Charakteren und ihren Fähigkeiten: Marinettes Abenteuer als Ladybug beginnt im zarten Alter von 14 Jahren – genauso wie Usagis Bestimmung als Sailor Moon. Beide sind 14 Jahre alt, als sie zum ersten Mal auf ihre jeweiligen Gefährten treffen. Sowohl Marinette als auch Usagi sind überdurchschnittlich tollpatschig und interessieren sich lieber für Jungs, Fashion und andere "essenziellere" Beschäftigungen in ihrem Alter.
Luna und Tikki klären die beiden über ihre jeweilige Bestimmung und ihre Kräfte auf. Sowohl Usagi als auch Marinette sind anfangs äußerst überfordert mit ihren neuen Fähigkeiten und stellen ihre Aufgabe immer wieder infrage.
Von Tikki erhält Marinette ihr Miraculous – ihre Ohrringe – und soll den Satz "Tikki, verwandle mich!" rufen (im französischen Original: "Tikki, transformez-moi !", im Englischen: "Tikki, spots on!"). Luna hingegen erklärt Usagi ihre Verwandlungsformel: "Macht der Mondnebel, mach auf!" (im Original: "Moon Prism Power, Make Up!").
Die komplette Verwandlung von Marinette in Ladybug kannst du dir hier ansehen.
Im Gegensatz zu Marinette und Usagi, die sich beide bereits in der ersten Episode ihrer jeweiligen Serie zum ersten Mal verwandeln, ist dies bei ihren männlichen Gegenstücken Mamoru und Adrien nicht ganz vergleichbar. Adrien verwandelt sich zwar ebenfalls von Beginn an in Cat Noir, und seine Transformation wird auch gezeigt.
Für Mamoru hingegen erhalten wir im Original-Anime erst in Episode 34 eine entsprechende Verwandlungssequenz – er tritt von Anfang an als Tuxedo Mask auf und ist somit bereits von Anbeginn der Serie in dieser Rolle etabliert.
Als Ladybug kann Marinette ihren persönlichen Glücksbringer (Lucky Charm) heraufbeschwören. Dafür wirft sie ihr Jo-Jo hoch in die Luft, während es von einer Kraft des Glücks durchströmt wird. Energie tritt aus ihm hervor, windet sich spiralförmig darum und erschafft schließlich ein scheinbar zufälliges rotes Objekt mit schwarzen Punkten – beispielsweise einen Schal, ein zweites Jo-Jo oder einen Füller.
So zufällig dieses Objekt zunächst erscheinen mag, ist es jedoch nicht. Es dient stets als entscheidender Hinweis und inspiriert Ladybug dazu, einen Plan zu entwickeln, um ihr Ziel zu erreichen – etwa einen Schurken zu besiegen. Sie analysiert ihre Umgebung sorgfältig und überlegt, wie sich der Glücksbringer strategisch einsetzen lässt.
Usagi hingegen besitzt keinen direkten Glücksbringer. Sie kann sich jedoch – ähnlich wie Ladybug – mit ihrem Mondstein verteidigen. Dieser ist nicht nur eine Waffe, sondern besitzt auch die Fähigkeit, Menschen aus der Kontrolle des Bösen zu befreien ("Mondstein, Sternenebel!"). Darüber hinaus verfügt ihr Kopfschmuck an den Odangos über Verteidigungsmechanismen wie Ultraschallwellen.
Ladybug kann ihr Jo-Jo außerdem vielseitig einsetzen, beispielsweise als Enterhaken, Smartphone, Fernglas, Wurfgeschoss, Schild, Fangnetz, Atemgerät für Unterwasser oder sogar als Akumareiniger.
Betrachten wir nun die Fähigkeit des sogenannten "De-evilizings" (Akumareinigung). Hierbei verwendet Ladybug ihr Jo-Jo, um einen Akuma zu bereinigen. Ein Akuma ist einer der von Hawk Moth ausgesandten "böse gemachten" (akumatisierten) Schmetterlinge, die sich einen Wirt mit negativen Emotionen suchen.
In Sailor Moon werden hingegen fertige Dämonen – etwa Youma, Phagen, Kardiane, Droiden, Daimons oder Lemures – ausgesandt. Dennoch gibt es auch hier Parallelen: Einige Phagen waren ursprünglich normale Menschen und wurden lediglich verwandelt, da sie keinen Sailor-Kristall in sich trugen. Eternal Sailor Moon hat später die Aufgabe, sie mithilfe ihres Eternal Tiares wieder in Menschen zurückzuverwandeln.
Konzentrieren wir uns jedoch auf die erste Staffel: Sailor Moon verwandelt mithilfe ihres Mondzepters die Youma, denen ihr Regenbogenkristall gestohlen wurde, wieder in ihre menschliche Gestalt zurück. Eine sehr ähnliche Fähigkeit besitzt auch Ladybug: Sie verwandelt die akumatisierten Menschen zurück, indem sie den Gegenstand zerstört, in dem sich der Akuma eingenistet hat, ihn einfängt und anschließend bereinigt.
Ich möchte zudem anmerken, dass sich grundsätzlich jede Person transformieren kann, sobald sie einen Miraculous in die Hände bekommt. So kann sich Ladybug beispielsweise mithilfe von Cat Noirs Ring in Lady Noir verwandeln – und umgekehrt. Dieses Prinzip gilt sogar für gewöhnliche Zivilist*innen. In Sailor Moon hingegen sind es ausschließlich Sailor Senshi, die die Fähigkeit zur Verwandlung besitzen; männliche Krieger existieren in diesem Kontext nicht. Allerdings wurde nie explizit widerlegt, dass sich nicht auch Zivilist*innen mithilfe eines magischen Gegenstandes in eine Senshi transformieren könnten – auch wenn dies innerhalb der offiziellen Handlung eher unwahrscheinlich erscheint.
Fest steht jedoch, dass die Senshi untereinander ihre jeweiligen Gegenstände verwenden können. So konnte sich Minako mithilfe von Usagis Zauberfüller in Sailor Moon verwandeln. Theoretisch wäre es also denkbar, dass sie auch Usagis richtige Verwandlungsbrosche einsetzen könnte - rein hypothetisch betrachtet.
Ladybug und Cat Noir kämpfen grundsätzlich gemeinsam – ähnlich wie Sailor Moon und Tuxedo Mask (sofern Letzterer nicht gerade entführt oder anderweitig außer Gefecht gesetzt wurde). Besonders auffällig ist hierbei, dass Cat Noir zwar in der Lage ist, Gegner zu schwächen, jedoch nicht die Fähigkeit besitzt, sie vom Akuma zu befreien. Diese Aufgabe bleibt ausschließlich Ladybug vorbehalten. In Sailor Moon hingegen sind die Kriegerinnen selbst in der Lage, die Bedrohung eigenständig zu bannen.
Dennoch existieren auch wesentliche Unterschiede: Marinette ist nicht in Cat Noir verliebt, sondern in dessen zivile Identität – Adrien. Bei Usagi gestaltet sich die Dynamik nahezu gegenteilig: Zu Beginn kann sie Mamoru kaum ausstehen, und auch er begegnet ihr zunächst mit wenig Sympathie. Erst als Sailor Moon verliebt sie sich in ihren geheimnisvollen Beschützer Tuxedo Mask. Ladybug hingegen betrachtet Cat Noir primär als engen Freund und loyale Unterstützung.
Darüber hinaus wissen Marinette und Adrien nichts voneinander hinsichtlich ihrer Superheldenidentitäten – ein Geheimnis, das in Sailor Moon vergleichsweise früh gelüftet wird. Usagi verwandelt sich im Starlight Tower vor Mamoru in Sailor Moon und kurz darauf offenbart auch er seine Identität.
Im Miraculous-Universum haben die Namen der Held*innen und Gegner*innen häufig tierischen Ursprung – etwa Ladybug (Marienkäfer), Cat Noir (Katze) oder Hawk Moth (Habichtspinner).
Im Sailor-Moon-Universum hingegen beziehen sich die Namen der Kriegerinnen auf astrologische Elemente, insbesondere auf Planeten sowie auf mythologische Gottheiten, aus deren Symbolik sich ihre Kräfte ableiten. Auch Orte, Artefakte und Bezeichnungen – sowohl im Manga als auch im Anime – folgen dieser astrologischen Systematik.
Marinette und Usagi fungieren zudem als Schutzfiguren ihrer jeweiligen Städte: Marinette kämpft für Paris in Frankreich, während Usagi Tokio in Japan beschützt.
Besonders bemerkenswert ist außerdem, dass Toei Animation an der Produktion von Miraculous beteiligt war. Betrachtet man die zahlreichen erzählerischen Parallelen, wirkt diese Verbindung fast wie eine charmante Form ironischer Schicksalsfügung.
Im Laufe der Zeit bin ich auf zahlreiche Fantheorien gestoßen. Eine davon besagt beispielsweise, dass Miraculous und Sailor Moon im selben Universum spielen sollen – zeitlich angesiedelt etwa anderthalb Jahre nach dem Ende von Sailor Moon.
Fans sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen und haben ein eigenes Crossover-Intro zwischen Sailor Moon und Miraculous erstellt, das beide Welten visuell miteinander verbindet.
Als abschließende Betrachtung dieser Textseite möchte ich noch einige Punkte hervorheben: Viele von euch werden vermutlich denken, dass es zahlreiche Äquivalente zu Sailor Moon gibt – etwa Wedding Peach, Puella Magi Madoka Magica, Ojamajo Doremi, Pretty Cure, aber auch Winx Club, W.I.T.C.H. und viele weitere. All diese bekannten Magical-Girl-Serien lassen sich problemlos mit Sailor Moon vergleichen. Besonders Wedding Peach, das zeitlich sehr nah am Original-Anime erschien, jedoch deutlich weniger mediale Aufmerksamkeit erhielt, weist zahlreiche Parallelen zu Sailor Moon auf und wird von Fans immer wieder gerne gegenübergestellt.
Da Sailor Moon inzwischen seit über zwei Jahrzehnten – beinahe drei – Generationen von Zuschauer*innen begeistert, empfinde ich es als besonders spannend, moderne Produktionen des 21. Jahrhunderts, insbesondere aus den 2010er-Jahren, mit diesem 90er-Kultklassiker zu vergleichen. Auch heutige Serien orientieren sich weiterhin am Magical-Girl-Ideal, das maßgeblich durch Sailor Moon geprägt wurde. Selbst unabhängig vom Crystal-Reboot bleibt die Reihe fest im kulturellen Gedächtnis vieler Produzent*innen und Fans verankert.
Natürlich existieren darüber hinaus zahlreiche neuere Serien, die in Aufbau oder Thematik Parallelen zu Sailor Moon erkennen lassen: RWBY, Star gegen die Mächte des Bösen, Zak Storm, die neueren Staffeln von Winx Club sowie Rabbids Invasion.
Als persönliches Fazit möchte ich euch außerdem Miraculous besonders ans Herz legen. Zwar habe ich die Serie noch nicht vollständig gesehen – nicht zuletzt, da sie weiterhin fortgeführt wird –, doch bereits jetzt begeistern mich die Animation, die Handlung und vor allem die Charaktere. Besonders fasziniert mich jedoch, wie sehr Ladybug unserer Lieblingsheldin in vielerlei Hinsicht ähnelt. Gerade diese Mischung aus Vertrautheit und moderner Neuinterpretation macht für mich den besonderen Reiz der Serie aus.
Although we said goodbye, this is not the end
I think that we will meet someday
Even separated, we are not alone
That’s right, we can speak in our hearts
Miss Dream • Sailor Crystal • Sailormusic • SM Fan Network • Sea of Serenity • Serenitatis • Shining Moon • Three Lights
Come on, it is we who must do this
By our own hands we will crush evil into defeat
That’s right, until then, we must persevere
Awaken now, soldiers of love